Gedankliche Konzeption zum Projekt "Spiegelkapelle"

Ausgehend von der Naturschönheit der Umgebung des Ortes ein künstlerisches Objekt zu schaffen, das eine enge Verbindung von Natur, Kunstform und Menschen schafft.

Außen gänzlich aus aufgedampftem Spiegelflas (ähnlich dem von Hochhausfassaden) spiegelt sich die gesamt umgebende Natur und läßt die Kapelle in der Natur "verschmelzen".

Aus der Innnenperspektive können die Besucher die äußere Natur gleichsam wie ein lebendiges Bild nach allen Richtungen hin betrachten und nehmen dadurch den äußeren Raum der Natur intensiver wahr. Die Bilder, die dadurch gesehen werden, sind somit ständig wechselnd und damit lebendig, indem alle Jahreszeiten zu beobachten sind.

In der Nacht wird die Spiegelkapelle von innen in ein blaues Licht getaucht, so dass das Objekt von außen wie ein Diamant leuchtet. Im Innenbereich soll eine umlaufende Bank stehen, ohne Rückenlehne, damit man sich nach innen wenden kann. Das Zentrum bildet ein Objekt, das Fußspuren von Kindern und Erwachsenen zeigt, die nach "oben" laufen. Sie symbolisieren die Verbindung von Himmel und Erde. Schöpfung wird hierdurch sichtbar und erlebbar gemacht, indem Natur und Kunst eine Symbiose eingehen, die zeigt, dass Schöpfung nie zu Ende ist.
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